Schule im Aufbruch

Was wir wollen

Die Initiative Schule im Aufbruch setzt sich dafür ein, dass jede Schule zu einem Ort wird, an dem Schülerinnen und Schüler ihre Talente entdecken und ihre Potenziale entfalten können.

Was wir tun

Wir verstehen uns als Plattform und lernendes Netzwerk für eine Lernkultur der Potenzialentfaltung, das Schulen einlädt, inspiriert und ermutigt, den eigenen Weg zu finden, um eine Schule im Aufbruch zu werden.

Wozu eine neue Lernkultur?

Wir meinen: Es ist an der Zeit, unsere Schulen grundlegend umzudenken. Eine globalisierte Welt, ihre hohe Veränderungsdynamik, die steigende Informationsflut und vieles mehr machen ein neues, zeitgemäßes Verständnis von Lernen und Bildung erforderlich.

Dies bestätigt auch die Lern- und Entwicklungsforschung: Das Lernen in sinnvollen Zusammenhängen, erlebtes und selbstbestimmtes Lernen, Lernen mit Begeisterung, gemeinsam an etwas Bedeutsamen mitzuwirken – das macht Lernprozesse erfolgreich.

Das wichtigste Ziel von Schule im Aufbruch ist, dass sich junge Menschen zu aktiven und selbstbewussten Gestaltern ihres Lebens und unserer gemeinsamen Zukunft entwickeln können. Schule im Aufbruch möchte daher Schulen einladen, inspirieren und dazu ermutigen, Orte der Potenzialentfaltung zu werden, an denen Kinder und Jugendliche ihr Potenzial – ihre Entdeckerfreude, ihre Gestaltungslust, ihre Kreativität und Offenheit -  entfalten können.
Dazu bündelt Schule im Aufbruch das bereits vorhandene Wissen und die bereits gemachten Erfahrungen, vernetzt es und macht es für andere nutzbar. Denn auch davon ist Schule im Aufbruch überzeugt: Dieser Wandel kann nur eigeninitiativ von Menschen an den Schulen vor Ort umgesetzt werden.

Was wir unter einer “Lernkultur der Potenzialentfaltung” verstehen

Gibt es das eine richtige pädagogische Konzept dazu? Was ist an Schulen, die eine Lernkultur der Potenzialentfaltung leben, anders? Wie sieht eine neue Lernkultur in der Umsetzung aus?

Die Initiative Schule im Aufbruch geht diesen Fragen nach und baut ein lernendes Netzwerk dazu auf. Denn – um es gleich vorweg zu nehmen – es gibt nicht das eine pädagogische Konzept einer Lernkultur der Potenzialentfaltung. Schließlich gleicht keine Schule der anderen. Die Varianten der konkreten Umsetzung im Alltag sind entsprechend vielfältig, je nach individuellen Voraussetzungen und Möglichkeiten an einer Schule.

Für den Wandel an einer Schule hin zu einer neuen Lernkultur braucht es zu allererst eines: die Überzeugung, dass an einer Schule jeder Schüler und jede Schülerin darin unterstützt und gefördert werden soll, seine Potenziale zu entfalten.

Also: Haltung gut, alles gut? Natürlich nicht.

Es braucht Inspiration und Erfahrung, Austausch und Gelegenheiten, Zeit und Mut. Schule im Aufbruch entwickelt Formate und Instrumente, um dies zu unterstützen. Die Initiative setzt sich dafür ein, dass jede Schule ihren eigenen Weg finden kann, zu einem individuellen Ort der Potenzialentfaltung zu werden.

Hinter der Idee des lernenden Netzwerks von Schule im Aufbruch steht das Vertrauen auf die Weisheit der Vielen: Es gibt bereits viele Schulen, an denen Lehrerinnen und Lehrer, Pädagoginnen und Pädagogen, Schulleitungen, Eltern, Schülerinnen und Schüler neue Lernkultur leben, an denen Potenzialentfaltung längst Wirklichkeit ist: Sie gestalten Rahmenbedingungen, in denen jedes Kind wertgeschätzt wird, individuell lernen kann, seine Interessen und Begabungen erkennen und seine Fähigkeiten entwickeln kann. An diesen Schulen lernen die Schülerinnen und Schüler, Wissen zu erwerben, zu handeln und zusammenzuleben.

Schule im Aufbruch zeigt diese inspirierenden Beispiele aus dem Schulalltag: Im Kompass werden sie zehn verschiedenen Themenbereichen zugeordnet und mit Filmen und Bildern, mit Texten und Links zusammengetragen: So wird beispielsweise zum Thema „Arbeitsstrukturen“ dargestellt, wie an einer Schule ein neu strukturiertes und durchdachtes Lehrerzimmer die Zusammenarbeit des Schulteams verändern und unterstützen kann. Oder wie es an einer anderen Schule gelingt, mit Talentportfolios eine „wertschätzende Leistungsrückmeldung“ zu praktizieren.

Aber auch Schulen, die am Anfang eines Veränderungsprozesses stehen, können in diesem lernenden Netzwerk von Schule im Aufbruch anderen Vorbilder sein: Sie überwinden die „Beginnungslosigkeit“ (Margret Rasfeld) und lassen andere an ihren Erfahrungen teilhaben. Schule im Aufbruch vernetzt Interessierte und Engagierte, Erfahrene und Ermutigte. Sie ermöglicht Austausch über Inhalte und Transformationsprozesse, in Online-Foren und bei Netzwerktreffen, mit Workshops und in unabhängigen Regionalgruppen.

Wie die Initiative Schule im Aufbruch entstanden ist

Nachdem der Hochschuldekan Stephan Breidenbach als Koordinator, die Schulleiterin Margret Rasfeld sowie der Neurobiologe Gerald Hüther als Experten am Themenstrang „Wie werden wir lernen?“ im Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin Angela Merkel 2011/2012 teilgenommen hatten, ließen sie den Worten Taten folgen:
Überzeugt davon, dass Transformation von Schule notwendig und möglich ist,  gründeten sie Schule im Aufbruch, um sich für eine Lernkultur der Potenzialentfaltung einzusetzen.

Ein kleines Team um die Initiatoren entwickelte  erste Ideen eines lernenden Netzwerks, sammelte inspirierende Beispiele, erarbeitete Unterstützung für Veränderungsprozesse an Schulen, suchten sich Unterstützer und entwarfen einen Webauftritt.

Im August 2012 ging Schule im Aufbruch mit einer Pressekonferenz offiziell an den Start.

Jahresbericht Schule im Aufbruch 2013

Titel Streifzug Schule im AufbruchLesen Sie in unserem “Streifzug durch das erste Jahr” ausführlich, wie sich die Initiative Schule im Aufbruch weiterentwickelt hat, welche Herangehensweisen sich als sinnvoll erwiesen haben und wie es mit dem Wandel der Lernkultur an unseren Schulen vorangeht.

Staunen Sie mit uns, wie viel wir seit der Gründung von Schule im Aufbruch im August 2012 gemeinsam mit anderen bewirken konnten!

Hier können Sie den Bericht als pdf herunterladen: Streifzug durch das erste Jahr

Eine freundliche Bitte von Schule im Aufbruch:
Uns ist wichtig, unsere Angebote kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die Erarbeitung unserer Angebote kostet uns aber Geld. Wir finanzieren uns ausschließlich über Spenden und freuen uns über einen freiwilligen Obolus, den Sie hier geben können. Der Betrag im Formular lässt sich in beide Richtungen Ihren Bedürfnissen anpassen. Vielen Dank!